Beethoven Opus 13 signature

Austellungstafel über Karlrobert Kreiten

Die "Gedenkstätte Deutscher Widerstand" erinnert an Karlrobert Kreiten ihrer der Daueraustellung.

Ausstellungstafel über Karlrobert Kreiten in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Ausstellungstafel über Karlrobert Kreiten
Ausstellungstafel über Karlrobert Kreiten (Detail)

Als junger Pianist erringt der Düsseldorfer Schüler Karlrobert Kreiten bereits in den zwanziger Jahren große Erfolge. Seine Eltern stehen dem Nationalsozialismus kritisch gegenüber, ohne aber politisch aktiv zu werden. Karlrobert Kreiten wird im Frühjahr 1933 mit dem Felix-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet und kann sein Musikstudium in Wien fortsetzen. Ende der dreißiger Jahre zählt er zu den großen Nachwuchsbegabungen unter den deutschen Pianisten. Einer seiner Lehrer ist Claudio Arrau, der Berlin 1940 verläßt. Karlrobert Kreiten gilt nicht als politisch interessierter Mensch. Weil er einer ehemaligen Freundin seiner Mutter gegenüber geäußert hat, der Krieg sei verloren, wird er Anfang Mai 1943 unmittelbar vor einem Konzert verhaftet, im Berliner Gestapo-Gebäude verhört und am 3. September 1943 zum Tode verurteilt. Trotz mehrerer Gnadengesuche wird das Urteil bereits vier Tage später in der Hinrichtungsstätte Berlin-Plötzensee vollstreckt.




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